Am 27.03.206 wurde die 9. und damit letzte Runde der Eckbauer Jugend-Schnellschach Saison ausgespielt.
Was noch vor 3 Jahren illusorisch und realitätsfern schien, ist zur dich verfestigenden Realität geworden; nachdem wir in der Saison 2024/25 zum gefühlt ersten Mal seit Ewigkeiten wieder eine Jugendvereinsmeisterschaft hatten durchführen können, folgte nun erneut eine – sogar mit gewachsenem Teilnehmerfeld…
12 Spieler nahmen teil.
Zunächst wurde in 2 Sechsergruppen gespielt ehe sodann in der Zwischenrunde ( zugleich auch Halbfinale) die jeweiligen Gruppenersten gegen die Gruppenzweiten der anderen Gruppe, die jeweiligen Gruppendritten gegen die Gruppenvierren der anderen Gruppe usw antraten, ehe schließlich in der Schlussrunde ( zugleich „kleines“ und „grosses Finale“) die jeweiligen Sieger und die jeweiligen Verlierer der Spiele aufeinander trafen.
Für viele Teilnehmer waren es die ersten Turnierpartien ihres Lebens und so einige haben überrascht und sind sogar über sich hinausgewachsen.
Es wurde in dem Modus 90 Minuten je Spieler für die ganze Partie (ohne Inkrement) gespielt.
Im nächsten Jahr sollte meines Erachtens lieber mit der im Jugenxbereich zunehmend üblichen Bedenkzeit von jeweils 50 Minuten ( + 10 Sekunden Inkrement) gespielt werden, damit möglichst keiner so leicht Gefahr läuft, mitceiner mühsam erkämpften Gewinnstellung noch über die Zeit gedrückt zu werden.
Wenn es etwas zu kritisieren und zu beklagen gab, dann den Umstand, dass leider einige Partien kampflos entschieden wurden. Dies gilt es im nächsten Jahr möglichst abzustellen.
Da es „hinten raus“ – da wir mit Rücksicht auf die Berliner Schulschachmannschaftsmeisterschaften die letzten beiden Runden (= Zwischen – und Schlussrunde) verlegt haben – zur Kollision mit Schulferien kam, mussten bedauerlicherweise einige Partien (zusätzlich zu den Partien Asca’s, der in Polen studiert und bei dem es gar nicht anders ging) online gespielt werden.
Ziel muss es beim nächsten Mal sein, die „Online-Quote“ spürbar zu reduzieren.
Unter dem Strich war es aber meines Erschtens ein sehr erfreulicher und gelungenes Turnier, während dessen so einigeTeinehmer prächtig entwickelten und z.T. Von Partie zu Partie verbesserten.
Selbiges zeigt sich nicht zuletzt sehr anschaulich am Gesamtergebnis.
Ich glaube, keiner hätte zu Beginn des Turniers widersprochen, wenn als Favoriten, der Vorjahressieger Pavlos, Mehdi und Asca, benannt worden wären.
Tatsächlich hat es von den 3 genannten, mit Asca, als Vizemeister, nur einer in die „Top 3“ geschafft.
Zu den Positivüberraschungen des Turniers zählten sicherlich Nasser, der bei seinem ersten Turnier gleich auf Platz 5 kam, Aleksei auf Platz 3 und natürlich VEREINSJUGENDMEISTER AAMIR.
In der Gesamtwertung konnten – bei bis zu 3 Streichergebnissen – mithin maximal 6 Turnierergebnisse einfließen – natürlich nur bei einer entsprechenden Anzahl von Teilnahmen.
Tatsächlich gab es mit Leonidas, Konrad und Aamir nur 3 Spieler, die auch tatsächlich Punkte aus 6 Einzelturnieren in ihre Gesamtwertung einbringen konnten. Naturgemäß erhöhte sich mit der Anzahl der Teilnahmen auch die Chance, in der Gesamtwertung weit(er) nach oben zu klettern.
Wer nur an 3 Turnieren teilnahm, hatte kaum eine realistische Chance auf einen der vorderen 3 Plätze. Mehdi nutzte sie trotzdem. Er trat zwar nur bei 3 Turnieren an, gewann aber diese auch allesamt. Es spricht einiges dafür, dass er bei 6 Teilnahmen nicht zu stoppen gewesen wäre.
11 Spieler kamen in die Gesamtwertung, die schließlich wie folgt aussieht:
1. Aamir 35/6 (35 Punkte bei 6 Turnierteilnahmen)
2. Leonidas 26/6
3. Mehdi 19/3
4. Pavlos 18/4
5. Konrad 17/6
6. Vlad 15/4
7. Aleksei 10/3
8. Ubeyde 9/3
9. Jordan 8/3
10. Nasser 7/4
11. Arie 3/3
BREAKING NEWS: SCHILLER-KNIGHTS werden bei der Berliner Schulschach Mannschaftsmeisterschaft 26 (BSSMM 26) in der WK 1 (das sind die Ältesten) BERLINER VIZEMEISTER

